Jugendlager Mittwoch

Die gemeinsam verbrachte Nacht am Lagerfeuer war kühl und schlaflos gewesen und dennoch wurden wir um 8:30 Uhr zum Frühstücken aufgefordert. Noch völlig schläfrig aßen wir vor allen anderen und teilten uns anschließend auf die Kanus auf, um unmittelbar am Zeltplatz in die Hase zu gelangen. Um 10:00 Uhr stachen wir in See, nachdem wir einige Minuten damit verbracht hatten, die Kanus ins Wasser zu lassen. Unsere Flotte bestand aus zahlreichen Zweier-Kanus, Vierer-Kanus und sogar einem Zehner-Kanu. Die Vorfreude zahlte sich schließlich mit unserem langersehnten Aufbruch aus und wir fuhren voller Elan los.

Der Weg zur Mittagsstation war weit und geprägt von motivierender Musik. Die Schnitzelbrötchen, die wir letztendlich vertilgten, waren sehr energiereich und sollten uns auf die folgende Gefahrenstelle vorbereiten.

Zurück im Wasser wechselten manche Passagiere ihre Plätze in den Kanus und das Rennen begann erneut. Die Strömungen, welche wir schon bald erreichten, waren nicht ganz so stark wie erhofft, trotzdem gerieten einige Boote ins

kenterten.

Nachdem das eingesogene Wasser unserer Kanus wieder entfernt worden war, fanden wir zurück auf unsere Plätze und bahnten uns einen Weg durchs ruhige Gewässer.

Schließlich erreichten wir um 16:30 Uhr unseren Zeltplatz.

Mit dem Abendessen in unseren Bäuchen, holte uns die Müdigkeit ein und viele von uns fielen in einen nachträglichen Mittagsschlaf.

Das Knistern des Grills holte uns in die Realität zurück. Das durch Pfandflaschen gesammelte Geld aus dem Lager, investierten wir in Grillfleisch, welches wir nun verzehren konnten. Dieser um 23:00 Uhr erfolgte Snack führte direkt in den nächsten Tag ein und wir feierten um Mitternacht den 15. Geburtstag von unserer Teilnehmerin Lara.

Schließlich entschlossen sich einige ihr Feldbett unter den Sternenhimmel zu holen, während andere bereits in ihren Zelten verschwanden.