Kinderlager Montag

Dem Motto „Montag ist Schontag“ trotzend, standen wir wie gewohnt um 8 Uhr auf, denn der frühe Vogel fängt den Wurm. Glück und Unglück ist aller Morgen Frühstück. Und so kam es, dass bereits am Vormittag eine Regenfront auf uns hernieder prasselte. Aber wie jeder wissen sollte, hilft gegen Regen keine Wettervorhersage, sondern nur ein Regenschirm und wir begriffen, dass die Kunst zu Leben darin besteht, zu lernen, im Regen zu tanzen, anstatt auf die Sonne zu warten. Und so werkelten und bastelten wir tüchtig wie die Biber unter schützenden Zelten an Frühstücksbrettchen, Schlafmasken, Armbändern und Mandalas, denn wenn man in der Jugend nicht fleißig ist, wird man im Alter traurig sein. Da das Leben zu kurz für schlechtes Essen ist, stärkten wir uns bei einer ausgewogenen Mahlzeit und wieder einmal bestätigte sich: Der beste Fisch ist der Schnitzel. Auch geistige Strohfeuer können heiß werden und es ergab sich, dass der Funken unserer brennenden Herzen übersprang und die paragraphenreitende Staatsdiener uns erlaubten wieder Feuer zu entzünden. Allerdings ist es unratsam den Tag vorm Abend zu loben. Doch als Zeus uns seine Blitze entgegenwarf kühlte sich im Gegensatz zum Wetter unsere Stimmung nicht ab.

 

Summa sumarum: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!

 

Florian, Jan-Niclas, Jana, Lukas S.