Kinderlager Sonntag

Wer nicht bis 8:00 Uhr von der Sonne zärtlich wachgekitzelt wurde, der bekam es mit einem vom Megafon unterstützen Michael Voss zutun, der die Lagerteilnehmer aus dem Schlaf riss. Teilnehmer, die auf ein ausgewogenes und nahrhaftes Frühstück nicht verzichten wollten, kamen um das heute servierte Frühstücksei nicht herum, dieses diente damit dem typischen Frühstücksstandard als abwechslungsreiche Ergänzung. Anschließend begann das knackige Vormittagsprogramm, welches durch zahlreiche knusprige Aktionen bereichert wurde. Dabei stand die Gestaltung des Lagerbanners im Vordergrund, wobei die Verzierung von Frühstücksbrettchen mit selbsterschaffenen Gravuren hierbei nicht unerwähnt bleiben darf. Erstmals in diesem Jahr des Zeltlagers kam auch unsere altehrwürdige Buttonpresse zum Einsatz. Die Teilnehmer konnten hier ihren schöpferischen Neigungen volles Geleit lassen. Anschließend verzehrte die Meute die tägliche Hauptmahlzeit, welche sich aus gepressten, spiralförmigen Hartweizengrießprodukten und Gulasch ergab. Nach der Mittagspause, die sich ein Jeder nicht entgehen lassen wollte, wurde der gemeinsame Abmarsch in Richtung Badeanstalt gegen 15:00 Uhr vollzogen. 10 Minuten später angekommen begann das bunte Treiben in der Wasservergnügunsanstalt. Es wurde geschwommen, geplanscht, gesprungen, gerutscht, gesonnt, gepritscht, geworfen und genossen. Getränke, Gebäck und Gurken wurden aufnahmegerecht von den zuverlässigen Küchenschaben eingeflogen. Als dann alle H2O behafteten Bedürfnisse erfüllt waren, ging es zurück zur Muhle und das aromatische Abendessen wurde um 18:30 Uhr eingenommen. Der Abend fand einen grandiosen Ausklang mit dem Entspannungsprogramm, der Oase, welche sich großer Beliebtheit erfreute. Das krönende Tagesfinale für die Fraktion der Nachtwache war wie üblich der spätabendliche Nachtschmaus, bei dem grillfrische Würstchen gereicht wurden. So konnten allesamt in freudiger Zuversicht auf ein morgiges Lagerfeuer in den energiespendenden Schlummerzustand gleiten.

 

Die heutige Quintessenz führte uns vor Augen, wie stark der Kontrast vom abenteuerlichen Lagerleben zum nahezu Schwerelosigkeitszustand im kühlenden Wasser, und der damit verbundenen Gelassenheit, ist.

 

Lukas S., Lennart